Auszug aus dem Jahresbericht ‚Aktivitäten der BLU im Jahre 2014/15‘ (Stand: 15.04.2015)

Engagement der BLU im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau des Lippedeiches
Als Folge des Kohleabbaus und der sich daraus ergebenden Bergabsenkung ist die Eindeichung der Lippe notwendig geworden.
Die aus Bergematerial erstellten Deiche sind dem heute als Bemessung zugrunde liegenden Hochwasser HQ 250 nach allgemeiner Einschätzung nicht mehr gewachsen und deshalb müssen die Deiche erneuert werden.
Es würde an dieser Stelle zu weit führen, den ganzen Sachverhalt erläutern zu wollen.
Die BLU akzeptiert die Notwendigkeit des Deichneubaus.
Die BLU hat es sich zur Aufgabe gemacht, im Vorfeld darauf hinzuwirken, dass sich die mit den Bauarbeiten und dem Materialtransport einhergehenden Störungen und Beeinträchtigungen von Bewohnern, Natur und Umwelt in erträglichen Grenzen halten.
Die BLU hat sich deshalb auch aktiv an den  Erörterungsterminen beteiligt und wesentliche Sachbeiträge geleistet, die dann auch in dem Planfeststellungsverfahren vollinhaltlich berücksichtigt worden sind.

Folgen bei Deichbruch
An dieser Stelle ist darauf  hinzuweisen, dass bei einem Kollaps des Deiches der gesamte Ortsteil Mersch und darüber hinaus das Gelände bis hin zur Dorfmitte bis zum Cafe Sanders geflutet würde und dass dabei in der Mersch etliche Häuser unvermeidbar bis zum Dachfirst unter Wasser stehen würden!

Planfeststellungsbeschluss
Am 18.07.2013 wurde der Planfeststellungsbeschluss zum Neubau das Lippedeiches HaLiMa veröffentlicht.

Von BLU und Lippeverband durchgeführte Informationsveranstaltung
Am 04.09.2014: Durchführung der Informationsveranstaltung der BLU mit dem Lippeverband zum Thema "Sachstand zum Neubau des Lippedeiches HaLiMa" in der Gaststätte Teltrop in Lippramsdorf.
In dieser Veranstaltung wurde von Seiten des LIppeverbandes der Eindruck erweckt, als sei die Versendung der Ausschreibungen lediglich nur noch eine Formsache.
In der Folgezeit wurde durch Presseverlautbarungen deutlich, dass die endgültigen Ausschreibungsunterlagen – die Ausschreibungen erfolgen europaweit – noch nicht fertiggestellt worden sind und demzufolge auch noch keine Anfragen an Interessenten für die Auftragsdurchführung versandt worden sind.
Daraus folgend verzögert sich der Baubeginn.

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